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Jochen Hövekenmeier - Artikel vom 16. Januar 2012, 19:30 h:

Wiedergutmachung gelungen

Dynamite-Junioren besiegen Spitzenteam aus Bremerhaven

Mit 5:4 (2:1, 1:2, 1:1) nach Penaltyschießen haben die Bundesliga-Junioren des EHC Troisdorf gegen den Tabellenzweiten REV Bremerhaven gewonnen. Die versprochene Wiedergutmachung nach der Pleite gegen Schlusslicht Dortmund haben die Aggerstädter damit umgesetzt und sich die kleine Chance auf den Einzug in die Endrunde zur Deutschen Meisterschaft erhalten.

von Jochen Hövekenmeier

Was für ein Unterschied zum vergangenen Wochenende: Kampf, Einsatz und Spielwitz sind wieder zurück bei den Dynamite. Und das, obwohl gleich fünf Spieler kurzfristig passen mussten. Dazu war mit Fabian Mels, dessen Formkurve in den vergangenen Spielen stetig nach oben zeigte, ein Leistungsträger nicht dabei. Mels weilte in den USA, wo er beim Weltmeisterschaftslauf im Crashed Ice (Downhill auf Schlittschuhen) einen beachtlichen 5. Platz erreichen konnte. Nach dem 11. Rang bei der WM 2011 hat sich der Troisdorfer dort in der Weltspitze etabliert. .

Lucas Hubert verwandelt gleich den ersten Penalty sicher

Dominik Liesenfeld war im Penaltyschießen nicht zu überwinden

Tore: 1:0 Tursas (6., Assist: Wonde, Hubert); 1:1 Bahra (11., Bär); 2:1 Hubert (12.); 2:2 Schlicht (27., Hoffmann); 2:3 Bär (29., Brennecke); 3:3 Wonde (38., Winskowski, Hubert); 3:4 Hollmann (51., Schlicht, Leidborg); 4:4 Wonde (55., Hubert, Winskowski); 5:4 Winskowski (entscheidender Penalty).

Strafen: Troisdorf 14 Min.; Bremerhaven 12 Min.

Aufstellung EHC Troisdorf – Tor: Dominik Liesenfeld, Daniel Jung - Verteidigung: Andreas Leufgen, Philipp Bamberger, Brandon Hein, Thorsten Metzen, Tobias Schäfer, David Wagner - Sturm: Justyn Tursas, Lucas Kürten, Patrice Winskowski, Moritz Oleknavicius, Alexander Richard, Lucas Hubert, Constantin Nocker, Mario Wonde.

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Justyn Tursas ist nach einer schönen Kombination auf dem Weg zum 1:0


Bildnachweis: Ingo Wolter

Mehr als nur Ersatz für den „Oldie“ des Juniorenteams ist hingegen Andreas Leufgen. Der Junioren-Spieler hat in dieser Saison in Neuwied bereits bei den Senioren Regionalliga gespielt und dort gute Eindrücke hinterlassen. Und er hat sofort Zeichen gesetzt: Als die Fishtown Pinguins zu Beginn des Schlussdrittels mächtig Druck aufbauten, hielt Leufgen dagegen. Zwar musste er dafür gemeinsam mit seinem Kontrahenten auf die Strafbank, aber die Wirkung war da: Die Dynamite kämpften nun bis zum Schluss des hochklassigen und spannenden Spiels.

Im ersten Drittel hatten Justyn Tursas und Lucas Hubert die Dynamite jeweils in Führung geschossen, doch der Favorit hielt dagegen und ging im zweiten Drittel erstmals in Führung. Mario Wonde erzielte nicht nur das zwischenzeitliche 3:3, sondern fünf Minuten vor Schluss auch das viel umjubelte 4:4. So bekamen die Zuschauer zu dem ohnehin sehr guten Spiel noch die Krönung der Spannung, das Penaltyschießen.

Während Mario Wonde seinen Penalty verschoss, haben Lucas Hubert und Patrice Winskowski sicher verwandelt. Doch zum Held des Showdowns wurde wieder mal Keeper Dominik Liesenfeld. War er im Spiel trotz erstklassiger Paraden auch manchmal etwas unkonzentriert, so war er jetzt voll und ganz bei der Sache: Kein Bremerhavener Spieler konnte ihn mit einem Penalty überwinden und so blieb der Extrapunkt in Troisdorf.

Mit dem Sieg gegen das Spitzenteam aus dem hohen Norden haben sich die Dynamite-Junioren die kleine Chance erhalten, doch noch in die Endrunde um die Deutsche Meisterschaft einziehen zu können. Voraussetzung dafür sind aber zunächst sechs Punkte am kommenden Wochenende. Dann geht es zwei Mal gegen Kassel, zum ersten Spiel am Freitag Abend (20.1., 20.00 Uhr) in der heimischen Eishalle am Rotter See hoffen die Bundesliga-Cracks auf eine ansprechende Kulisse. Wenn dann die Leistung auch nur annähernd an die gegen Bremerhaven herankommt, werden die Fans ihr Kommen auf keinen Fall bereuen. Und nach zwei Siegen wird wieder alles möglich sein in der Bundesliga Nord

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TLG - Pressemitteilung vom 16. Januar 2012, 18:08 h:

Gold und Bronze für Troisdorfer Leichtathleten

Jan Jeuschede und Edith Baader erfolgreich bei den Nordrhein-Hallenmeisterschaften

Mit zwei Medaillen im Gepäck kehrte das Team der Troisdorfer LG von den Nordrhein-Hallenmeisterschaften zurück, die am 14./15.01.2012 in Leverkusen ausgetragen wurden.


Jan Jeuschede beim Kugelstoßen

Bild: TLG

Jan Jeuschede wurde mit neuer persönlicher Bestleistung von 18,75m überzeugender Nordrhein-Meister im Kugelstoßen der Männlichen Jugend U20. Im Bereich der männlichen Jugend war dies zudem die herausragende Leistung des Wochenendes, die mit einem Sonderpreis des Ausrichters gewürdigt wurde.

Ebenfalls persönliche Bestleistung erzielte die 16-jährige Edith Baader im Dreisprung. 10,65m bedeuteten am Ende Rang 3 und somit die Bronzemedaille.

Eine weitere Platzierung erreichte die 4x200m-Staffel der Männer. In der Besetzung Max Stahl, Patrick Glawe, Eugen Rarog und Kacper Preuss wurde mit 1:34,30sek eine neue Bestleistung erzielt und mit dem 7.Platz belohnt.
 

Weitere Ergebnisse:

Weibliche Jugend U18
Lea Kneip, Kugelstoßen, 9,10m, 10. Platz
Edith Baader, 200m, 27,51sek, 16. Platz

Männliche Jugend U16
4x200m-Staffel (L.Kneip, H. Hüners, S. Dreesbach, M. Schmidt), 1:42,78, 10. Platz

Männer
Max Stahl, 200m, 23,16sek, 14. Platz
Patrick Glawe, 200m, 24,73sek, 21. Platz

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TLG-NRW-Halle

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Troisdorf Jets - Pressemitteilung vom 19. Januar 2012, 09:43 h:

Willkommen zurück

Die Troisdorf Jets begrüßen die ersten neuen alten Spieler im Team für 2012

Troisdorf, 19. Januar 2012 – Barry Thomas wird auch in diesem Jahr wieder die Jugendteams der Jets als Trainer unterstützen. Der 29-Jährige bringt dabei eine Menge Erfahrung mit. Als Spieler war er in den USA am College bei den Murray State Racers in der NCAA Division 1 (National Collegiate Athletic Association) aktiv.


Barry Thomas

Bilder: Jets

In der vergangenen Saison hat Thomas zudem auf dem Footballfeld mit seiner athletischen Spielweise bei den Fans der Troisdorf Jets für große Begeisterung gesorgt. Daher wird es sie freuen zu hören, dass der sympathische US-Amerikaner auch in der anstehenden Zweitliga-Saison für die Troisdorfer Footballer auflaufen möchte. In der Jahresstatistik der Jets für 2011 führt Barry Thomas die Defense-Rangliste mit 25 Solotackles und 20 Assists an. Zudem kann er fünf Quarterback Sacks für 25 Yards Raumverlust beim Gegner für sich verbuchen.

Carlo Henke

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Mit Carlo Henke begrüßen die Jets einen weiteren Rückkehrer in ihren Reihen. Der 33-Jährige spielte zuletzt nach einem Zwischenstopp in Langenfeld in der GFL Nord für die Mönchengladbach Mavericks. Seine Football-Karriere begann er jedoch im Jersey der Troisdorf Jets, wo er nun auch wieder auf der Linebackerposition sein Können und seine Erfahrung beweisen will.

In den vergangenen Tagen hat sich eine Reihe von Spielern anderer Teams das Training der Troisdorf Jets angesehen.  Bleibt zu hoffen, dass es den Coaches der Jets gelungen ist, den ein oder anderen davon zu überzeugen, sich den Troisdorfer Zweitligisten anzuschließen.

„Die Trainingsbeteiligung ist bereits jetzt erfreulich gut“, so Offense Coordinator Klaus Zettelmeyer. „Dennoch würden wir uns über Verstärkung auf der ein oder anderen Position sicherlich nicht beklagen. Vor allem in der Offense Line haben gleich vier erfahrene Spieler ihre Footballkarriere beendet bzw. fürs Studium unterbrochen. Das lässt sich nicht so leicht kompensieren.“

Auch Sportbegeisterte, die noch keinerlei Erfahrung mit American Football haben, sind herzlich zum Schnuppertraining eingeladen. Die Troisdorf Jets trainieren momentan montags und mittwochs auf dem Kunstrasenplatz in Troisdorf-Eschmar (Straße zur Mühle). Das Training beginnt jeweils um 19.30 Uhr.

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Zug zum Tor: Obwohl Passgeber Lucas Kürten von hinten gefoult wurde, trifft Alexander Richard zum 3:2

Überharte Kasseler: Patrice Winskowski wird von seinem Gegner unfair von den Beinen geholt

Tolle Paraden: Trotz Schulterverletzung zeigte Dynamite-Keeper Daniel Jung eine erstklassige Leistung

EJ Kassel Huskies – EHC Troisdorf Dynamite 4:3 (1:1, 1:1, 2:1)

Aufstellung EHC Troisdorf – Tor: Daniel Jung, Dominik Liesenfeld - Verteidigung: Andreas Leufgen, Thorsten Metzen, Tobias Schäfer, David Wagner, Dominik Wagner - Sturm: Yannick Jedwabny, Justyn Tursas, Lucas Kürten, Patrice Winskowski, Moritz Oleknavicius, Alexander Richard, Lucas Hubert, Constantin Nocker, Mario Wonde, Philip Bamberger.

Tore: 0:1 Hubert (16., Wonde, Metzen); 1:1 Mizera (19., 5-4); 2:1 Wonde (21.); 2:2 Mizera (30., Schädel, Feustel); 3:2 Richard (50., Nocker, Kürten); 3:3 Vater (54., Six, Schneider, 5-4); 4:3 Brodatzki (60., 5-4) – Strafen: Troisdorf 30 +5+20, Kassel 12 +5+20 +5+20

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Überlegene Troisdorfer: Constantin Nocker hängt seinen Gegner mit einer schnellen Drehung ab


Trotz der hessischen Jagdszenen hätten die Werner-Jungs drei Punkte mit nach Hause nehmen müssen, führten sie doch kurz vor Schluss mit 3:2. Doch dann entschied ein Linienrichter das Spiel ganz allein: Bei eigener Unterzahl zeigten die Dynamite ihre spielerische Überlegenheit und drängten die Kasseler in deren Drittel. Die schlugen den Puck einfach blind nach vorn – bei einem Mann mehr auf dem Eis nicht nur Ausdruck fehlender spielerischer Mittel, sondern ein klarer Regelverstoß: Icing, auf deutsch „unerlaubter Weitschuss“.

Troisdorfs Spieler wollten diese Spielunterbrechung schon zum Luft holen nutzen, als plötzlich der Linienrichter anzeigte, das sei kein Icing. Da waren schon zwei Kasseler Stürmer frei durch und der Puck im Netz. Eine halbe Minute vor Schluss fast die gleiche Szene, nur diesmal ein klares Foul an einem Troisdorfer Spieler, direkt vor den Augen dieses Linienrichters. Wieder blieb die Pfeife stumm und wieder war der Puck im Troisdorfer Netz. Dass Keeper Daniel Jung, der ansonsten glänzend hielt, dabei etwas unglücklich aussah, war der Schulterverletzung geschuldet, die er sich am Freitag zuzog – durch das Foul eines Kasseler Spielers. Stammkeeper Dominik Liesenfeld saß zwar an der Bande, konnte wegen einer Grippe aber nicht spielen.

Sicher, Eishockey ist kein Sport für ein Klosterinternat und eine gesunde Härte gehört nun mal dazu – im Geben wie im Nehmen. Aber diese Vielzahl von üblen Fouls, diese Checks mit Ellenbogen, in die Bande oder in den Rücken, dieses Beinstellen und Stockschlagen hat nichts mit Härte zu tun und sollte mit Recht von den Schiedsrichtern geahndet werden. Trainer Werner war nach dem Spiel dementsprechend verschnupft: „Wenn so ein schmutziges Spiel die sogenannte Erfahrung ist, die man in einem Profi-Verein bekommt, dann bin ich froh, dass wir nur ein Amateurverein sind. Denn ich möchte nicht, dass meine Jungs so spielen.“

Bildnachweis: Ingo Wolter

Bildnachweis: Jochen Hövekenmeier

EHC Troisdorf Dynamite – EJ Kassel Huskies 5:2 (2:1, 3:0, 0:1)

Aufstellung EHC Troisdorf – Tor: Daniel Jung, Dominik Liesenfeld - Verteidigung: Andreas Leufgen, Eric Jensen, Brandon Hein, Thorsten Metzen, Tobias Schäfer, David Wagner, Dominik Wagner - Sturm: Yannick Jedwabny, Justyn Tursas, Lucas Kürten, Patrice Winskowski, Moritz Oleknavicius, Alexander Richard, Lucas Hubert, Fabian Mels, Constantin Nocker, Mario Wonde, Philip Bamberger.

Tore: 0:1 Ast (6., Obermesser, Six); 1:1 Metzen (11., Hubert, 5-4); 2:1 Wonde (20., Winskowski, 5-4); 3:1 Nocker (23., Richard, 5-4); 4:1 Tursas (24., Leufgen, Oleknavicius); 5:1 Leufgen (26., David Wagner, 4-4); 5:2 Feustel (52., Six) – Strafen: Troisdorf 22, Kassel 26

Jochen Hövekenmeier - Artikel vom 22. Januar 2012, 21:49 h:

Glatte Niederlage für die Fairness

Dynamite-Junioren bekommen brutale Härte der Bundesliga zu spüren

Die Junioren des EHC Troisdorf Dynamite haben mit einem Sieg und einer Niederlage gegen die EJ Kassel die letzte Chance auf einen Platz in der Endrunde zur Deutschen Meisterschaft verpasst. Dem 5:2-Heimsieg (2:1; 3:0; 0:1) vom Freitagabend folgte am Sonntagvormittag in eine nicht erwartete 3:4-Auswärtsniederlage (1:1; 1:1; 1:2). Vorzuwerfen haben sich die EHC-Junioren allerdings nichts – sie wollten eigentlich nur sauberes und schönes Eishockey spielen.

von Jochen Hövekenmeier

Die sportlichen Fakten vom Freitag sind schnell erzählt: Nach zähem Beginn legten die Aggerstädter ab Mitte des ersten Drittels los wie die Feuerwehr und überrollten ihre Gegner mit gelungenen Kombinationen. 5:1 bereits nach 26 Minuten war eine deutliche Ansage. Doch dann war das schöne Spiel, an dem sich bis dahin mehr als 200 Dynamite-Fans erfreuen konnten plötzlich vorbei.

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Die Spieler der EJ Kassel ließen ihren Frust heraus, weil sie die Dynamite nicht mit fairen Mitteln stoppen konnten und gingen von nun an äußerst unfair zu Werke. Und mit all ihrer Erfahrung, die sie in einem Profi-Verein sammeln können, gelang es ihnen dabei oft, die EHC-Youngster zu provozieren. Die sehr guten Schiedsrichterinnen ahndeten die üblen Fouls der Gäste, aber auch die leider überzogenen Reaktionen der Gastgeber. Nach einer vollen Strafbank im zweiten Abschnitt ließ es das Team von Trainer Achim Werner im Schlussdrittel langsamer angehen. Das Spiel war entschieden, und keiner der Werner-Jungs wollte ein unnötiges Risiko eingehen. Und wenn es doch mal zu brutal wurde, war auf das Schiedsrichtergespann verlass.

Genau so verließen sich die Kasseler auf „ihre“ Schiedsrichter im Rückspiel am Sonntag. Allerdings nur die Kasseler. Das Gespann Kissing, Edler und Linesman (sic!) hatte schon eine sehr exklusive Sichtweise bei der Bewertung von üblen Fouls. Unrühmlicher Höhepunkt: Ausgerechnet Andreas Leufgen, nicht gerade Anwärter auf den Friedensnobelpreis, wurde von seinem Gegner mehrfach ins Gesicht geschlagen. Wie vom Trainer gemahnt, wehrte er sich diesmal nicht und bekam trotzdem eine doppelte 2-Minuten-Strafe aufgebrummt. Warum, wollte der Schiedsrichter nicht verraten.

Justyn Tursas hingegen, eigentlich ein sehr besonnener Spieler, wehrte sich gegen die Schläge seines Gegenspielers und bekam sofort die Spieldauer-Disziplinarstrafe. Dass auch sein Kontrahent duschen gehen musste, war kein Trost, denn die Dynamite kassierten nicht nur in dieser Szene eine zusätzliche Strafe. Eigentlich in Ordnung, wenn Tursas das Foul begangen hätte, aus dem sich die Schlägerei entwickelt hat. Aber es war genau andersrum, wie in vielen ähnlichen Szenen.

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Sieglarer TV - Pressemitteilung vom 27. Januar 2012, 12:31 h:

Judo zum Kennenlernen

Der Sieglarer Turnverein 1897 e.V. wird in Kürze montags mit einem Judo Schnupper Kurs für Kinder und Jugendliche im Alter von 10 bis 15 Jahren starten. Wer Interesse hat wendet  sich bitte an die Geschäftsstelle des Sieglarer Turnverein unter 02241-401610 oder per Mail an den Abteilungsleiter der Judoabteilung Olaf Rehorst, unter judowaschbaeren@web.de. Die Anschaffung eines Judoanzugs, ist für die Dauer des Kurses nicht erforderlich. Lediglich lange, feste Sportkleidung ist zu tragen. Die Dauer des  Kurses  wird 10 Einheiten á 1,5 Stunden betragen. Es wird viel Spaß und Schweiß geboten.

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Am Stärksten: Nauheims Keeper lässt die Dynamite-Stürmer verzweifeln, hier Lucas Hubert

Stärker: Dominik Liesenfeld pariert erstklassig aus kurzer Distanz

EHC Troisdorf Dynamite – Rote Teufel Bad Nauheim 3:8 (1:2, 1:1, 1:5)

Tore: 1:0 Winskowski (7., Wonde), 1:1 Santi (10.), 1:2 Oliver (17.), 2:2 Hubert (23., Richard, Bamberger), 2:3 Rudeloff (36.), 2:4 Etzel (45.), 2:5 Mroz (49.), 2:6 Diefenbach (52.), 2:7 Etzel (57.), 2:8 Whillock (58.), 3:8 Kürten (60., Da. Wagner, Winskowski)

Strafzeiten: Troisdorf 26 +10 (Winskowski) +10 (Leufgen) – Nauheim 27 +Spd (Oliver) + 2x10

Aufstellung Troisdorf – Tor: Dominik Liesenfeld, Maximilian Gastel – Verteidigung: Andreas Leufgen, Eric Jensen, Brandon Hin, Thorsten Metzen, Tobias Schäfer, David Wagner, Dominik Wagner – Sturm: Lucas Kürten, Patrice Winskowski, Alexander Richard, Lucas Hubert, Fabian Mels, Constantin Nocker, Mario Winde, Philipp Bamberger.

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Stark: Thorsten Metzen setzt die Nauheimer Abwehr unter Druck


Bildnachweis: Jochen Hövekenmeier

Jochen Hövekenmeier - Artikel vom 29. Januar 2012, 20:00 h:

EHC Troisdorf weit unter Wert geschlagen

Dynamite-Junioren verlieren nach erstklassiger Leistung mit 3:8

Mit 3:8 (1:2, 1:1, 1:5) haben die Junioren des EHC Troisdorf Dynamite gegen die Roten Teufel aus Bad Nauheim verloren. Eigentlich ein „normales“ Ergebnis, ist Bad Nauheim doch souveräner Spitzenreiter der Bundesliga Nord. Weil Troisdorf jedoch über zwei Drittel land das deutlich bessere Team war, ärgerten sich Spieler, Trainer und Fans über die verschenkten Punkte.

Von Jochen Hövekenmeier

Mehr als 120 Zuschauer an einem Samstagmorgen um 10.00 Uhr – das haben sich die Dynamite-Junioren durch ihr engagiertes Auftreten in ihrer ersten Bundesliga-Saison verdient. Auch gegen das Top-Team der Liga legten sie gleich wieder los und drängten die Roten Teufel sofort in die Verteidigung.

Kaum einmal, dass die Spieler des Spitzenreiters vor dem Dynamite-Tor auftauchen konnten – und wenn doch, dann war mit Keeper Dominik Liesenfeld der gewohnt sichere Rückhalt da. Einziges Manko im Troisdorfer Spiel war der fahrlässige Umgang mit den Chancen, lediglich Patrice Winskowski traf in der 7. Minute. Allerdings hatten die Hessen auch ein Torwart, an dem sich schon die gesamte Liga die Zähne ausbeißen durfte und der nicht von ungefähr auch seine Einsätze bei den Profis in Bad Nauheim bekommt.

Doch auch einige der Nauheimer Feldspieler haben bereits Erfahrung im Profi-Eishockey gesammelt. So kam es wie oft, wenn man vorne die größten Chancen vergibt: Der Gegner profitiert von seiner größeren Erfahrung und nutzt eiskalt eine erste Drucksituation in Überzahl. Solche Situationen gab es heute Zuhauf, obwohl das Spiel bis auf drei etwas härtere Fouls doch sehr fair geführt wurde. Die einzig unsportliche Situation, nach der Constantin Nocker mit einer Gehirnerschütterung vom Eis musste, blieb allerdings ungeahndet.

Die Mannschaften begegneten sich auf Augenhöhe mit Vorteilen für Troisdorf, das nach dem Nauheimer Ausgleich weiter nach vorn stürmte und sich kurz vor Ende des 1. Drittels prompt das zweite Gegentor fing. Zu Beginn des Mitteldrittels konnte Lucas Hubert ausgleichen und nun waren die Dynamite richtig am Drücker. Reihenweise hatten sie erstklassige Chancen und mehrmals waren die Fans schon am jubeln, bevor sie mit Schrecken erkennen mussten, dass die Scheibe doch nicht im Netz lag. Die Folge: ein eiskalter Konter und das 2:3 kurz vor Ende des Drittels.

Das Schlussdrittel ging genau so weiter: Nach fünf Minuten Sturmlauf der Dynamite der Konter mit dem 2:4 und dann brachen alle Dämme. Ausgepumpt von dem Kraftakt, dem spielerisch eigentlich überlegenen Gast über 40 Minuten lang den Rang abgelaufen zu haben und dann vom Schicksal so betraft zu werden – das war wohl zu viel für die jungen Spieler. Mit hängenden Köpfen kasierten sie noch 4 weitere Gegentore, bevor Lucas Kürten dann doch noch bewies, dass der bärenstarke Nauheimer Torwart auch nur mit Wasser kocht.

Trotz der Niederlage gab es lauten Beifall von den Fans und Komplimente vom Gegner. Die hatten sich die Aufgabe in der Aggerstadt nicht so schwierig vorgestellt, waren aber gewarnt durch die vorherigen Spiele. Offenbar kann Traner Achim Werner seine Jungs besonders gut motivieren, wenn es gegen eine starke Mannschaft geht.

Am kommenden Wochenende spielen die Dynamite wieder am Freitag um 20.00 Uhr. Zur klassischen Eishockeyzeit sollte die Halle dann gut gefüllt sein, zumal auch die Aktion „Lepra on Ice auf dem Programm steht. Der Eintritt ist frei und nach dem Spiel entscheidet jeder Zuschauer selbst, wie viel ihm die Leistung der Spieler wert war. Die Einnahmen daraus spenden die Junioren an die DAHW zur Finanzierung von Lepra-Projekten in Sierra Leone.

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Mit voller Kraft: Tobias Schäfer mit einem seiner gefürchteten Schlagschüsse von der blauen Linie

Mit vollem Einsatz: Moritz Oleknavicius nimmt den Sponsor beim Wort – genau vor der Bank der Gäste

Aufstellung EHC Troisdorf – Tor: Dominik Liesenfeld, Arthur Madaus - Verteidigung: Andreas Leufgen, Eric Jensen, Brandon Hein, Thorsten Metzen, Tobias Schäfer, David Wagner, Dominik Wagner - Sturm: Yannick Jedwabny, Lucas Kürten, Moritz Oleknavicius, Lucas Hubert, Constantin Nocker, Mario Wonde, Philipp Bamberger.

Tore: 1:0 Wonde (2., Hubert), 1:1 Schädel (6.), 2:1 Leufgen (32., Hubert, Wonde, 5-4), 3:1 Wonde (57., Hubert).

Strafen: Troisdorf 10 Min. +10 Leufgen, Kassel 11 +Spd. +10

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Mit vollem Erfolg: Andreas Leufgen vollstreckt die Vorlage von Lucas Hubert zum 2:1


Jochen Hövekenmeier - Artikel vom 06. Februar 2012, 20:47 h:

EHC Troisdorf erfolgreich für Sierra Leone

Dynamite-Junioren kämpfen sich auf Platz 4 der Bundesliga Nord

Mit einem hart umkämpften 3:1 (1:1, 1:0, 1:0) gegen EJ Kassel haben die Junioren des EHC Troisdorf Dynamite den 4. Tabellenplatz in der Eishockey-Bundesliga Nord erobert. In einem hart umkämpften Spiel haben die Youngster den Ausfall von sechs Spielern gut verkraftet und sich nun im gesicherten Mittelfeld etabliert. Die Spendenaktion „Lepra on Ice“ brachte zudem über 200 Euro in die Kasse der DAHW Deutsche Lepra- und Tuberkulosehilfe.

von Jochen Hövekenmeier

Bei sibirischer Kälte haben lediglich 100 Fans den Weg in den Troisdorfer Icedome gefunden – eine Eishalle gilt wohl nicht als geeigneter Ort, um sich aufwärmen zu können. Um so erstaunlicher das Ergebnis der Spendenaktion: genau 208,30 Euro landeten nach dem Spiel in den Spendendosen. Für vier Menschen, die an Lepra erkrankt sind, können damit die Kosten von Diagnose und Therapie bezahlt werden. 

Nach dem Spiel glühten dann die Telefonleitungen nach Valkenburg in den Niederlanden, wo Teamkollege Fabian Mels sich zwar bester Gesundheit erfreute, aber trotzdem nicht spielen konnte. Der 21-jährige Dynamite-Spieler hat sich auch in diesem Jahr für die Red Bull Crashed-Ice-WM qualifiziert. Nach seinem fünften Platz zum Auftakt der WM 2012 in den USA beflügelten ihn wohl die Glückwünsche seines Teams und der Dynamite-Fans an der Strecke: Mels zog in das Finale ein, wo er sich nur dem kanadischen Seriensieger Kyle Croxall geschlagen geben musste. Mit den zweiten Platz in Valkenburg kletterte der gebürtige Rösrather auch auf den zweiten Rang in der WM-Gesamtwertung und hat nun beste Chancen, bei noch zwei ausstehenden Rennen eine Weltmeisterschafts-Medaille nach Troisdorf bringen zu können.

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Bereits seit vier Jahren veranstaltet der EHC Troisdorf rund um den Welt-Lepra-Tag die Aktion „Lepra on Ice“, um den Menschen zu helfen, die an dieser Krankheit der Armut leiden – in Ländern, die kaum über ein ausreichendes Gesundheitssystem verfügen. Durch diese Aktion haben die Dynamite bereits Fans in Indien, Pakistan, Senegal und Sierra Leone gewonnen. Für die Lepra-Projekte der DAHW in Sierra Leone haben die EHC-Junioren in diesem Jahr zu Spenden aufgerufen. Dort erkranken jedes Jahr rund 400 Menschen an Lepra.

Mit ganz anderen Krankheiten hatte Trainer Achim Werner zu kämpfen, musste er doch auf insgesamt sechs Spieler verzichten, darunter auch Torwart Daniel Jung, den eine schwere Schulterverletzung aus dem ersten Spiel gegen Kassel immer am Einsatz hindert. Für ihn rückte mit Arthur Madaus ein Jugend-Keeper auf die Position hinter Stammkeeper Dominik Liesenfeld.

Obwohl mit Patrice Winskowski und Fabian Mels gleich zwei für den Spielaufbau wichtige Spieler fehlten, zündeten die Werner-Jungs sofort ein Feuerwerk auf dem Eis. Wie im Powerplay schnürten sie die Kasseler in deren Drittel ein und Mario Wonde erzielte folgerichtig schon in der zweiten Minute das 1:0. Erst nach sechs Minuten gelang es den Gästen, das Troisdorfer Tor mal aus der Nähe zu sehen. Dabei landete der Puck durch einen dummen Zufall genau vor dem Schläger eines Kasseler Spielers, der ohne Mühe einschieben konnte.

Nicht nur, dass sich damit die schlechte Chancenverwertung rächte, sondern danach waren die Dynamite auch sichtbar nervös: Immer wieder musste Dominik Liesenfeld sein ganzes Können aufbieten, um einen Rückstand zu verhindern. Auf der anderen Seite wuchs der Gästekeeper über sich hinaus, bekam allerdings auch kräftige Unterstützung durch ungenaue Schüsse oder Pfosten- und Lattentreffer.

Positiv konnte Trainer Werner allerdings verzeichnen, dass die mächtigen Schlagschüsse von Verteidiger Tobias Schäfer immer besser werden und sich die Stürmer mit den Abprallern viele Chancen erarbeiten konnten. Auch der Wille, das Spiel über den Kampf zu gewinnen und dabei immer fair zu bleiben, wurde im weiteren Spielverlauf dann doch noch belohnt. Andreas Leufgen und wieder Mario Wonde sorgten für den Sieg, bei dem Lucas Hubert zu allen drei Toren die Vorarbeit erledigte. Obwohl ein Kampfspiel, blieb es bis auf eine einzige Szene auch fair. Bei diesem Gegner nicht selbstverständlich und ein Verdienst der Schiedsrichter, die immer auf der Höhe des Geschehens waren.

Fabian Mels im EHC-Trikot
(Bildnachweis Ingo Wolter).

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Red Bull Crashed-Ice-WM (München, Januar 2011, (Bildnachweis Jochen Hövekenmeier)

Rennen in Valkenburg am Samstag
(Bildnachweis Sabina Schenkelberg)

Bildnachweis: Jochen Hövekenmeier

Dynamite-Stürmer Fabian Mels bester Deutscher bei Crashed-Ice-WM


Jeweils am 1. Donnerstag in den Monaten September bis März treffen sich die jungen Skifreaks in Neuss. Ausgerüstet mit dem neuesten Equipment geht es auf die Piste. Begleitet und gefördert werden die Teilnehmer durch autorisierte Skiübungsleiter sowie dem Skiclub Sportwart Alpin, André Assenmacher.

Die letzte Veranstaltung in 2012 findet statt am Donnerstag, 1. März. Selbstverständlich sind auch Gäste willkommen. Der Skiclub Troisdorf-Sieglar plant, diese Aktion mit geänderten Kondition auch im kommenden Herbst wieder anzubieten.

Wer lieber in freier Natur Skilaufen möchte, der kann dies am Samstag, den 25. Februar 2012 tun. An diesem Tag organisiert der Skiclub eine Fahrt zur Postwiese in Neuastenberg.

Skiclub Trd.Sieglar - Pressemitteilung vom 07. Februar 2012, 11:19 h:

Skiclub Troisdorf-Sieglar:

Förderung der Ski-Jugend

Februar 2012 – Auch in diesem Jahr nahm der Skiclub Troisdorf-Sieglar an der Aktion „Willkommen im Schnee“ teil. Diese vom Westdeutschen Skiverband (WSV) initiierte Aktion fördert den Skilauf von Kindern und Jugendlichen. Skiclub-Kinder werden gefördert und finanziell unterstützt.

Bild: Skiclub Trd.-Sieglar

Skiclub-Jugend-201202

Weitere Einzelheiten und Infos unter: www.skiclub-troisdorf.de

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Skiclub Trd.Sieglar - Pressemitteilung vom 08. Februar 2012, 10:01 h:

Skiclub Troisdorf-Sieglar:

Familienhütten-Tour

Februar 2012 – Tulfes in Tirol war Ziel der Familienhütten-Tour unter der Leitung von Klaus Steinberg. Unterstützt vom Sportwart Alpin, André Assenmacher, machten sich 25 Club- und (noch) Nichtclubmitglieder, Groß und Klein, Jung und Alt am 31. Dezember auf den Weg ins beschauliche Tulfes, ein auf einem sonnigen Plateau über dem Inntal gelegenes Dorf.

Bild: Skiclub Trd.-Sieglar

Fernab vom Massentourismus gilt dieser kleine Ort mit dem 2.677 hohen Hausberg „Glungezer“ als ideal für Familien. Dank der Überschaubarkeit des Skigebietes und der guten Betreuung von André konnten sich die Eltern dem Abenteuer „Piste“ und den gelegentlichen Einkehrschwüngen beruhigt widmen.

Höhepunkt der Woche war das traditionelle „Klumpen“-Rennen, welches auf einkufigen Rodeln aus Holz durchgeführt wurde. Auch heftiger Schneefall konnte die Flachländer nicht daran hindern, mit teilweise sehr rasanten Abfahrten hier zu punkten, so dass mancher kleine „Klumpen“ später an den Hälsen der Teilnehmer glänzte.

Auch in 2012/2013 wird es wieder eine Familienhütten-Tour geben. Nähere Einzelheiten zu einem späteren Zeitpunkt unter: www.skiclub-troisdorf.de

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Skiclub-Huettentour201202

Troisdorf Jets - Pressemitteilung vom 13. Februar 2012, 13:47 h:

Dr. Pierre Conrads bleibt Teamarzt der Troisdorf Jets

Ein gutes Netzwerk sichert die optimale medizinische Versorgung der Spieler

Troisdorf, 13. Februar 2012 – Auch in diesem Jahr können die Troisdorf Jets auf eine optimale medizinische Versorgung bauen, denn die Kooperation mit Sportmediziner Dr. Pierre Conrads aus Bonn geht in die nächste Runde.

Den Spielern der Jets kommt es vor allem auf eine schnelle Diagnose an, wenn es nach einem Spiel oder Training zwickt. Moderne Diagnoseverfahren wie Ultraschall und digitales Röntgen gehören dabei zum Standard der Praxis am Bonner Talweg. Sollten weitere Untersuchungen, wie zum Beispiel eine Computertomographie (CT), notwendig sein, kann das Praxisteam auf ein hervorragendes Netzwerk zurückgreifen, um einen möglichst zeitnahen Termin zu bekommen.


Dr. Pierre Conrads

Bild: Jets

„Die Jets investieren einen Großteil ihrer Freizeit, um in der 2. Bundesliga zu spielen und tun dies mit absoluter Leidenschaft“, sagt Dr. Conrads begeistert. „Auch wenn die Jungs keine Profis sind, sollen sie doch möglichst lange fit bleiben oder zumindest nach einer Verletzung schnell wieder fit werden. Wenn mein Team und ich etwas dazu beitragen können – umso besser.“

Dr. Conrads ist für die Jets der perfekte Ansprechpartner, denn alle Verletzen, die nicht notfallmäßig behandelt werden müssen, werden in der Bonner Praxis „Schneider & Conrads“ optimal betreut. Natürlich spielt dabei auch große Erfahrung des Mediziners mit Leistungssportlern eine Rolle, denn neben den Jets betreut Dr. Conrads auch die Fußballer des Bonner SC. Dank spezieller Leistungen wie Akupunktur, Chirotherapie und konservativer Orthopädie können kleinere Verletzungen und Beschwerden auch direkt vor Ort behandelt werden.

In der kommenden GFL2-Saison haben wir wieder einen engen Spielplan“, so Vereinspräsident Eric Grützenbach. „Daher ist es enorm wichtig, dass verletzte Spieler so schnell wie möglich eine Diagnose bekommen, entsprechend behandelt werden und sofort wieder einsatzfähig sind.“

Die Troisdorf Jets freuen sich, mit Dr. Conrads einen zuverlässigen und versierten Mediziner im Team zu haben. Das medizinische Angebot gilt dabei nicht nur für Spieler der 1. Herrenmannschaft. Auch die Mitglieder der Jugendteams können sich jederzeit vertrauensvoll an Dr. Conrads wenden.

Kontakt:
Praxisgemeinschaft Schneider & Conrads
Bonner Talweg 16-16a | 53113 Bonn
Telefon: 0228/217081

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Jochen Hövekenmeier - Artikel vom 15. Februar 2012, 15:27 h:

Nach Klassenerhalt: Die Luft ist raus

EHC Troisdorf: Niederlage nach Chaos, Fangesänge für Schiedsrichter

Glatt mit 0:7 (0:2, 0:2, 0:3) haben die Junioren des EHC Troisdorf Dynamite ihr letztes Heimspiel ihrer ersten Bundesliga-Saison verloren.  Ein Debakel war es trotzdem nicht, denn erstens war mit dem REV Bremerhaven ein Spitzenteam zu Gast, zweitens waren die Dynamite nicht viel schlechter als die Fischtown Pinguins und drittens war das Spiel geprägt von einer Peinlichkeit der Eishockey-Funktionäre.

von Jochen Hövekenmeier

Nach dem – auch theoretisch – endgültig gesicherten Klassenerhalt konnten die EHC-Junioren befreit aufspielen. So wollten sie es auch gegen den Favoriten aus dem hohen Norden, doch als beide Teams auf dem Eis standen, waren sie dort ganz allein. Neben rund 100 Fans, Trainern und Betreuern waren ausschließlich Spieler im Icedome, von Schiedsrichtern weit und breit keine Spur zu sehen.

Gewohntes Bild: Beste Chancen landen knapp neben dem Tor des Gegners wie hier von Lucas Hubert.  

Seltenes Bild: David Wagner bekommt seine Chance und nutzt sie wie hier beim Bully

Bildnachweis: Ingo Wolter

EHC Troisdorf Dynamite – REV Fischtown Pinguins Bremerhaven 0:7 (0:2, 0:2, 0:3)

Aufstellung EHC Troisdorf – Tor: Dominik Liesenfeld - Verteidigung: Andreas Leufgen, Eric Jensen, Thorsten Metzen, Tobias Schäfer, Dominik Wagner - Sturm: Yannick Jedwabny, Lucas Kürten, Patrice Winskowski, Moritz Oleknavicius, Lucas Hubert, Constantin Nocker, Mario Wonde, Philipp Bamberger.

Tore: 0:1 Hollmann (18.), 0:2 Bahra (20.), 0:3 Petermann (26.), 0:4 Krüger (39.), 0:5 Bahra (51.), 0:6 Runge (54.), 0:7 Bahra (55.)

Strafen: Troisdorf 4 Min., Bremerhaven 6 Min (+ 10 Krüger)

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Der Deutsche Eishockey-Bund (DEB) hatte die Länderspielpause in der DEL zu einer Tagung seiner Schiedsrichter genutzt und der Landes-Eishockeyverband NRW (LEV) fühlte sich für die Bundesliga nicht verantwortlich, weil die ja durch den DEB organisiert wird. Weil offenbar die Kommunikation zwischen den beiden Verbänden nicht funktioniert hat, waren halt keine Schiedsrichter da.

Für den EHC Troisdorf war das Spiel bedeutungslos geworden: Klassenerhalt gesichert und nach oben keine Möglichkeit mehr, die Playoff-Spiele um die Deutsche Meisterschaft erreichen zu können. Anders bei den Gästen, sie kämpfen noch um einen dieser beiden Plätze. Dazu hatten die Fischtown Pinguins 400 Km Anreise hinter sich. Als gute Gastgeber bemühten sich die Troisdorfer Offiziellen, Schieds- und Linienrichter aufzutreiben.

Als Schiedsrichter hat schnell Wolfgang Lindlar zugesagt. Der ehemalige Spieler des Hennefer EC ist jetzt Schiedsrichter im LEV und war schnell im Troisdorfer Icedome. Linienrichter waren aber nicht aufzutreiben, und die sind bei diesem schnellen Sport enorm wichtig, mehr als nur Fähnchenträger. Trotzdem verfügte ein anwesender Funktionär des DEB, das Spiel mit lediglich einem Schiedsrichter auszutragen.

Was dann geschah, klingt fast unglaublich: Beide Trainer schworen ihre Teams darauf ein, den einsamen Schiedsrichter Lindlar zu unterstützen und die Fairness über den Kampf zu stellen. Was oft undenkbar scheint, haben diese jungen Spieler beherzigt und umgesetzt: Schiri Lindlar hatte nicht ein einziges Problem zu bewältigen, keine schweren Fouls, kein zu hartes Einsteigen.

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Als Lohn für das kurzfristige Engagement am Samstagmorgen feierten die Fans auf der Tribüne Wolfgang Lindlar mit Sprechchören und Gesängen. Ansonsten eher satirisch gemeint, wenn ein Schiedsrichter von Fans „gefeiert“ wird, war dies wohl eine absolute Premiere: Fans unterstützen den tapfer kämpfenden Schiedsrichter.

Gespielt wurde dann also doch noch und die Troisdorfer Junioren hielten zwei Drittel lang sehr gut mit. Lediglich im Sturm fehlte die Konzentration und jeweils gegen Ende der ersten beiden Spielabschnitte dann auch in der Verteidigung: Beste Chancen nicht verwertet und hinten dumme Tore gefangen. Im letzten Drittel war dann die Luft so richtig raus – wirklich gegen die Niederlage kämpfen wollte in dieser Situation keiner mehr.

In diesem absolut fairen Spiel profitierten die Gäste zudem von vier Spielern, die im Seniorenbereich bereits Erfahrung in der zweiten Bundesliga sammeln konnten und dort regelmäßig mit den Profis trainieren und spielen. Beim Werner-Team bekamen auch die Spieler ihre Chance, die ansonsten weniger Einsatzzeiten haben – nicht unbedingt aus Not, weil einige Spieler fehlten, sondern eher als Belohnung für das absolut vorbildliche und mannschaftsdienliche Verhalten.

Bemerkenswert ist jedoch – neben Gesängen für den Schiedsrichter – die Reaktion der Fans auf die eigentlich deutliche Niederlage: Keiner ging unzufrieden nach Hause, weil dieses Team eine hervorragende Premieren-Saison in der Bundesliga Nord gespielt hat. Vor der Saison noch als „Kanonenfutter“ gehandelt, weil dies bislang jedem Aufsteiger so erging, hat sich das Team von Trainer Achim Werner schnell den Respekt der etablierten Teams erspielt und durfte bis weit über die Hälfte der Saison sogar noch von der Deutschen Meisterschaft träumen.


ESC Moskitos Essen – EHC Troisdorf Dynamite 5:0 (1:0, 0:0, 4:0)

Aufstellung EHC Troisdorf – Tor: Dominik Liesenfeld - Verteidigung: Eric Jensen, Thorsten Metzen, Tobias Schäfer, David Wagner, Dominik Wagner - Sturm: Justin Tursas, Lucas Kürten, Patrice Winskowski, Moritz Oleknavicius, Lucas Hubert, Constantin Nocker, Mario Wonde

Tore: 1:0 (12.) Bezins, 2:0 (44.) Licau, 3:0 (48.) Spelleken, 4:0 (55.) Bezins, 5:0 (57.) Schröder.

Strafen: Essen 14 Min. (+10 Min. Krzyzyk), Troisdorf 27 Min. (+Spd. Nocker +10 Min. Hubert).

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Jochen Hövekenmeier - Artikel vom 21. Februar 2012, 18:22 h:

Erwartete Niederlage für Dynamite-Junioren

EHC Troisdorf verliert in Essen, bleibt aber auf Platz 4 der Bundesliga Nord

Nichts zu holen war für die Bundesliga-Junioren des EHC Troisdorf beim Favoriten ESC Moskitos Essen. Mit dem 5:0-Sieg (1:0, 0:0, 4:0) haben sich die Gastgeber den endgültigen Einzug in die Endrunde um die Deutsche Meisterschaft gesichert. Die Troisdorfer Junioren halten trotz der Niederlage weiterhin den 4. Platz in der Tabelle.

von Jochen Hövekenmeier

Von Beginn an zeigten die Gastgeber,  wie scharf der Wind in der Bundesliga weht und dass sie dieses Spiel unbedingt gewinnen wollten. Nur selten hingegen konnten die Aggerstädter selbst gelungene Angriffe aufbauen. Beim vorletzten Spiel dieser langen und schwierigen Saison war der Kader eher übersichtlich. 

Bildnachweis: Sabina Schenkelberg

Entlastung: Patrice Winskowski sorgt mit schnellen Haken für Verwirrung, vor dem Tor wartet Mario Wonde

Foul: Lucas Hubert nach einem Einschlag in die Bande, zum Glück ohne ernsthafte Folgen

03: Abwehr: Thorsten Metzen blockt einen Schuss, Keeper Dominik Liesenfeld muss nicht eingreifen

Bedingt durch Krankheiten, Verletzungen und Sperren standen Trainer Achim Werner lediglich zwölf Feldspieler zur Verfügung. Andreas Leufgen, Brandon Hein, Daniel Kühlem, Yannick Jedwabny, Alexander Richard, Oliver Szafranski und Philipp Bamberger fehlten daher in Essen, dazu war Fabian Mels in Schweden beim dritten Lauf zur Crashed-Ice-WM im Einsatz.

Derart geschwächt standen die Troisdorfer Jungs fast auf verlorenem Posten. Immer wieder setzten die Essener das Troisdorfer Tor unter Druck und zwangen Dynamite-Keeper Dominik Liesenfeld zu Glanzparaden in Serie. Der allerdings wurde seinem Ruf als einer der besten Torhüter der Bundesliga gerecht und brachte die Moskitos ein ums andere Mal zur Verzweifelung.

Nur in der 12. Minute musste „Liese“ hinter sich greifen, ansonsten hielt er seinen Kasten in den ersten beiden Spielabschnitten sauber und sein Team damit im Spiel. Unglücklich dann die Entscheidung zu Gunsten des Favoriten zu Beginn des Schlussdrittels: Trotz berechtigter Proteste entschieden die Schiedsrichter in der 44. Minute auf Tor für Essen. Fast im Gegenzug erzielte Mario Wonde den Anschluss, der allerdings nicht gegeben wurde.

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Aufgrund dieser Fehler wurde das Spiel ruppiger und härter, die Folge waren zahlreiche kleinere Strafen sowie eine Spieldauerdisziplinarstrafe für Constantin Nocker. Diese fünfminütige Überzahl nutzten die Gastgeber zum 3:0 und damit war das Spiel gelaufen. In den letzten Minuten machte sich der dünne Kader bemerkbar, so dass der Sieg für Essen dann doch noch „standesgemäß“ ausfiel.

Immerhin: Essen wird auch in diesem Jahr wieder in die Endrunde einziehen und dort im Duell mit den beiden besten Teams aus Süddeutschland den Deutschen Meister der Junioren ermitteln. Das Nachwuchsteam aus dem Ruhrgebiet gehört – gemeinsam mit Bremerhaven und Bad Nauheim – seit vielen Jahren zu den festen Größen in der Bundesliga. Dass der EHC Troisdorf hinter diesen drei Mannschaften vor dem letzten Spiel immer noch den vierten Platz in der Bundesliga Nord belegt, ist ein großartiger Erfolg für den Verein.

Am kommenden Samstag geht es zum Abschluss der ersten Bundesliga-Saison nach Bremerhaven. Wenn der Tabellen-Fünfte aus Ratingen nicht mehr als einen Punkt holt, können die Werner-Jungs sogar mit einer Niederlage den vierten Platz verteidigen. Sicher wäre dieser Platz allerdings mit mindestens zwei eigenen Punkten.

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